Über uns

Engelskirchen, das Tor zum Oberbergischen Land

Die Gemeinde Engelskirchen, verkehrsgünstig gelegen an der BAB 4 zwischen Köln und Olpe, ist mit gut 65 km² eine der waldreichsten Gemeinden Nordrhein-Westfalens (So der Stand vor der Borkenkäfer-Geschichte im Jahr 2021/2022).

 

Mit rund 20.000 Einwohnern, idyllisch gelegen im Oberbergischen Kreis und trotzdem nah an den Ballungszentren Köln, Bonn und Düsseldorf, ist Engelskirchen neben der BAB 4 auch über die L136 (ehemalig B55) und das Schienennetz der Deutschen Bahn (RB 25) zu erreichen.

 

Bekannt ist unser Ort aber auch durch die frühe Industrialisierung, vor allem die der Baumwollspinnerei "Ermen und Engels" im 19. Jahrhundert oder dem "Christkind-Postamt", welches in jedem Jahr Hunderttausende Wunschzettel bearbeitet, die auch persönlich beim Christkind abgegeben werden können.

Im Jahr 1975 erfolgte eine kommunale Neugliederung und die Gemeinden Engelskirchen und Ründeroth wurden zusammengeführt.

 

Einsatzschwerpunkte

Die größten Einsatzschwerpunkte bilden neben der Bundesautobahn und der Landessstraße 136 (früher B55) die heimische Metall- und Kunststoffindustrie, die Ihr Hauptaugenmerk im Bereich der Werkzeug- und Zahnbohrerfertigung gefunden hat. Ein Krankenhaus, eine große Rehaklinik, sowie mehrere Alten- und Pflegeheime und die vielfältige Geschäftswelt mit Einzelhandel und mehreren Discountmärkten runden den Bereich unserer Einsatzschwerpunkte ab.

Zu den weiteren Aufgaben zählen die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Grundschulen, Brandschutzwachen bei z.B. Veranstaltungen oder wir werden im vorbeugenden Bereich eingebunden und versuchen im Vorfeld zu verhindern, dass Gefahren entstehen.

 

Gemeinsam mit der Löschgruppe Loope bilden wir den Löschzug 1 der Gemeinde Engelskirchen. Das bedeutet, daß sich das Einsatzgebiet für beide Einheiten, je nach Größe der anstehenden Lage, über die jeweiligen Ortsgrenzen verlagert, um sich gegenseitig schlagkräftig zu unterstützen.

 

Das Aggertal

Engelskirchen liegt im wunderschönen Aggertal, das den Namen der durchließenden Agger verdankt. Diese entspringt in Meinerzhagen, durchließt insgesamt vier Kreise und mündet schließlich zwischen Troisdorf und Siegburg in die Sieg.

Die Tallage ist nicht immer von Vorteil, dass merkt man hin und wieder bei Starkregen oder wenn die Luft mal lange steht.

Aber ansonsten ist es ein besuchenswertes Tälchen, welches durch Natur, zahlreiche schöne Wanderwege und gute Gaststätten besticht.

 

Das Tal war natürlich auch vielfach Namensgeber für ...

Wanderwege, die Aggertalsperre, die Aggertalklinik, die Aggertal-Apotheke, das Aggertal-Gymnasium, Naturschutzgebiete Aggertal, das Hotel Aggertal, und und und

 

Engelskirchen bei Google Maps

Die Mannschaft des Löschzugs Engelskirchen

Eine Feuerwehr besteht nicht nur aus teuren Geräten und Fahrzeugen.

Erst der Mensch ist es, der aus dieser umfangreichen Technik eine schlagkräftige Feuerwehr bildet.

 

Unsere ehrenamtlich tätigen Mitglieder leisten, gemäß dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, im Löschzug Engelskirchen, neben ihrem zivilen Beruf, den aktiven Feuerwehrdienst.

 

Dazu zählen, neben den weit über 100 Einsätzen im Jahr, die wöchentlichen Arbeitsdienste und Übungsstunden, sowie eine monatliche Sonntagsübung.

 

Jährlich findet zudem eine größere Zugübung statt.

 

Einige Kameraden bilden auch auf Gemeinde- oder Kreisebene aus, andere widmen sich als Betreuer oder Jugendwart unserer Jugendfeuerwehr oder sind als Mannschaftsrat, bzw. Vertrauensmann tätig.

Über den Dächern Engelskirchens
Am Ehrenmal in Ausgehuniform

Aus mehr als 60 Feuerwehrmännern und -frauen besteht aktuell die Mannschaft des Löschzug Engelskirchen.

 

Ein junges und dynamisches Team mit einem Alterdurchschnitt von unter 38 Jahren sorgt dafür, daß Engelskirchener Bürgerinnen und Bürger auf eine kompetente und schlagkräftige Mannschaft zählen und beruhigt schlafen können.

 

Ständige Aus- und Weiterbildungen auf kommunaler oder auf Kreis- und Landesebene sorgen für einen qualitativ hohen Kenntnisstand bei z.B. der Technischen Hilfeleistung oder der Brandbekämpfung.

Die Geschichte des Löschzug Engelskirchen

Von der Gründung bis zum Jahr 1999

 

1885    

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Engelskirchen unter Federführung von

Bürgermeister Gefeler. Es stellen sich 73 Mitglieder aus der Versammlung, die unter

großer Anteilnahme der Bevölkerung statt fand, zur Verfügung.

 

 

1906     

Neugründung der Feuerwehr Engelskirchen, nach langem Auflösungsprozess durch

Bürgermeister Ungermann

 

 

1922   

Das erste eigene Spritzenhaus entsteht in der Gartenstraße.

 

 

1934     

Einführung der Feuerlöschpolizei im Deutschen Reich. Dadurch keine Freiwillige

Feuerwehr mehr sondern eine Verpflichtung der ehemaligen freiwilligen Kräfte.

 

 

1935    

Feier zum 50 jährigen Bestehen der Wehr mit großer Flaggenparade.

Unter Wehrführer Otto Adolphs wird das erste Motorfahrzeug mit Motorspritze

eingeweiht.

 

 

1945   

Über 500 Tote nach einem Luftangriff auf Engelskirchen. Großeinsatz aller

Feuerwehren aus dem Kreisgebiet im Engelskirchener Stadtgebiet.

 

 

1949   

Das neue Gerätehaus wird "Im Grengel" erbaut.

Aufgrund der Wohnungsnot nach dem Krieg sind hier Wohnungen ausschließlich

für Feuerwehrmänner vorgehalten. Diese Maßnahme erweist sich als

richtungsweisend im hiesigen Raum.

 

 

1960   

Feier zum 75jährigen Jubiläum.

Im Rahmen dieser Feierlichkeiten erhielt der Löschzug sein erstes Tanklöschfahrzeug,

ein Kurzhauber von Mercedes.

 

 

1968   

Gleich zwei Fahrzeuge erhält der Löschzug aus den Beständen des Bevölkerungsschutzes.

Zwei Unimog, ein Tanklöschfahrzeug und ein Pumpenfahrzeug werden in Dienst gestellt.

Zusätzlich stellt die Kommune für die Feuerwehr einen VW Bus in Dienst.

 

 

1973   

Kurz vor der kommunalen Neugliederung erhielt der Löschzug ein weiteres Löschfahrzeug.

Ein LF 8 auf Mercedes Benz. Somit war die vorhandene Technik um ein wichtiges Detail ergänzt

und die Engelskirchener Wehr für damalige Verhältnisse hervorragend ausgerüstet.

 

 

1975   

Zur kommunalen Neugliederung wird die Amtswehr Engelskirchen/Hohkeppel aufgelöst.

Aus den Löschzügen Engelskirchen und Ründeroth sowie den Löschgruppen Loope

und Osberghausen wird die Gemeindefeuerwehr Engelskirchen gegründet.

Erster Gemeindebrandmeister der Gemeinde Engelskirchen wird Karl Remmel aus Ründeroth.

 

 

1985    

100 Jahre Löschzug Engelskirchen.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung feiert Engelskirchen eine Woche lang das

Bestehen seiner Feuerwehr. Den interessierten Besuchern werden zahlreiche

Schauübungen, ein Festumzug und ein großer Zapfenstreich geboten.

 

 

1986   

Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses am Engelsplatz mit Stellplätzen für

fünf Großfahrzeuge, Werkstätten, Küche Sozial- und Sanitärräumen für die

Mitglieder des Löschzuges und deren Jugendfeuerwehr.

 

 

Ab dem Jahr 2000

 

2010   

Wir dürfen wieder feiern ! 125 Jahre Löschzug Engelskirchen !!!

 

 

2012   

Der Löschzug Engelskirchen erhält ein neues Mannschaftstransportfahrzeug.

Es ist das erste Fahrzeug im neuen Design, somit ist "Tagesleuchtrot" in einigen

Jahren Geschichte.

 

 

2013   

Der Löschzug erhält einen Gerätewagen Logistik, Typ 2.

Das 13 Tonnen Fahrzeug ersetzt einen Gerätewagen Gefahrgut des Landes NRW auf

einem 3,5 Tonnen Fahrgestell.

 

 

2014   

Der Löschzug erhält einen neuen Rüstwagen.

Das baugleiche 13 Tonnen Fahrzeug ersetzt einen Rüstwagen aus dem Jahr 1987.

 

 

2015   

Erneut erhält der Löschzug Engelskirchen ein neues Fahrzeug.

Der Einsatzleitwagen ersetzt ein Fahrzeug aus dem Jahr 1998.

 

Text und Recherche bis zu diesem Zeitpunkt: HBM a.D. Friedhelm Berger

 

2017   

Ein Ford Transit wird von und für die Jugendfeuerwehr angeschafft und läuft als

"Florian Engelskirchen 1-MTF 2-1" im Löschzug mit

 

2021   

Aus Schwarz wird Rot - Die Kameraden erhalten etappenweise ab April neue

Einsatzkleidung der Firma S-Gard, hauptsächlich für Brandeinsätze.

           

Das TLF 3000 ist mittlerweile in die Jahre gekommen - eine Ausschreibung für ein neues Fahrzeug geht im Oktober online

 

2022   

Seit April erfolgen Zug um Zug Umbauarbeiten im Gerätehaus (Umkleiden, Florianstube, FEL-Räume, usw.)

 

Der OBK alarmiert nun auch digital - neue Meldeempfänger für die Feuerwehr (ca. ab Jahresmitte)