Unsere letzten Einsätze

20. Industriebrand - Engelskirchen-Broich

28.03.2013 22:37 von Tobias Bilsing

 

Am Abend des Gründonnerstag kam es zu einem Großbrand in einer Industrielagerhalle. Einem Autofahrer fiel gegen 21:30 Uhr eine Rauchentwicklung innerhalb des Industriegebietes auf.  Er alarmierte die Feuerwehr. Als die ersten Kräfte der Löschgruppe Loope an der Einsatzstelle eintrafen, gaben sie wegen der massiven Rauchentwicklung aus dem Gebäude Alarmerhöhung. Die Löschzüge Engelskirchen und Ründeroth, sowie die FEL (Feuerwehr-Einsatzleitung) rückten zur Einsatzstelle an. Aufgrund einer Rauchgasdurchzündung, noch in der Erstangriffsphase, stand der mittlere Gebäudeteil des zweigeschossigen ca. 45x15 Meter großen Gebäudes in Vollbrand und dehnte sich weiter aus. Es konnte nicht ausgeschlossen werden dass Brandrauch durch die Lüftungsanlagen der sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Kliniken gelangt. Aufgrund dessen wurden die Kliniken beauftragt die Lüftungsanlagen sicherheitshalber abzuschalten. Auch der Messzug Oberberg führte im Bereich dieser Einrichtungen Messungen durch und konnte nach einiger Zeit Entwarnung geben. Vorsorglich waren OrgL, LNA, 2 Rettungswagen, sowie eine Malteser Einsatzeinheit NRW in einen nahen gelegenen Bereitstellungsraum alarmiert worden. Letztere kam zur Versorgung von rund 150 Einsatzkräften zum Einsatz. Die Einsatzstelle wurde durch den Einsatzleiter in Verbindung mit der FEL in 8 Einsatzabschnitten geführt.

Es wurden insgesamt 27 Trupps unter Atemschutz, mit 11 C-Rohren und 3 B-Rohren sowie einem Wenderohr über Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt. 10 weitere Atemschutztrupps standen in Bereitstellung.

Für Fotos und Video siehe auch Oberberg-Aktuell.de und Oberberg-Heute.de

 

Technik: TLF, LF, ELW, RW, MTW             Mannschaft: 34          Einsatzdauer: 270 Min.

 

                         

 

Ebenfalls im Einsatz waren:

LG Loope, LZ Ründeroth,

LZ Vilkerath, DL Wiehl,

Messzug Oberberg,

ELW 2, OrgL, LNA, RTW des OBK,

Malteser Einsatzeinheit,

RTW Malteser, RTW DRK,

Polizei, Ordnungsamt sowie Vertreter der Medien.


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